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Folgender Ablauf ist notwendig:
a) Abdrehen aller Wasserausläufe.
b) Kontrolle beim Wasserzähler, ob sich dessen Laufrad dreht.
c) Horchen auf Fließgeräusche.
d) Optische Kontrolle der Wände auf nasse Flecken.
Unter Wasserhärte versteht man seinen Gehalt an Calcium- und Magnesiumsalzen (Gesamthärte). Die Gesamthärte des Grazer Wasser schwankt zwischen 15 und 16° dH.
Das von unseren Wasserwerken gelieferte Wasser ist immer einwandfreies Trinkwasser. Das Grazer Trinkwasser weist im internationalen Vergleich eine außerordentlich gute Qualität auf. Es ist völlig naturbelassen und hat einen guten Geschmack.
Das Grazer Trinkwasser weist eine Härte von 15 bis 16° dH auf. Daher ist eine Enthärtungsanlage grundsätzlich nicht notwendig. Der Zusatz von Kalkstabilisatoren (Calgon) bei der Kochwäsche bzw. die Verwendung von destilliertem Wasser für Dampfbügeleisen wird empfohlen.
Er soll zwischen 55 und 60° C eingestellt sein, um unnötige Ablagerungen und schnelleres Verkalken zu vermeiden. Auch die Lebensdauer des Warmwasserbereiters und sämtlicher Armaturen, die mit Warmwasser angespeist werden, verlängert sich.
Das Grazer Trinkwasser weist eine Härte von 15 bis 16° dH auf. Der Zusatz von Kalkstabilisatoren (Calgon) bei der Kochwäsche bzw. die Verwendung von destilliertem Wasser für Dampfbügeleisen wird empfohlen.
Man kann die Leitung mit einem für die Dimension passenden Isolierschlauch isolieren oder mit der alten aber gut bewährten Methode schützen, indem man das Rohr mit Filz umwickelt.
Es sollen grundsätzlich Materialien die ein ÖVGW- oder DVGW-Prüfzeichen aufweisen, verwendet werden. Das am meist verwendete Rohrmaterial ist Kunststoff. Die Verbindung erfolgt mittels schweißen oder kleben. In diesen Rohren können sich keine Ablagerungen bilden.
Beispiele für sinnvollen Umgang mit Wasser:
a) Keine tropfenden Wasserhähne (hoher Wasserverbrauch).
b) Spülkästen auf 6 l Volumen einstellen, Dichtheit beachten.
c) Waschmitteldosierung an die vorhandene Wasserhärte anpassen.
In Abhängigkeit des Alters der Privatinstallation sollte diese zumindest einmal im Jahr überprüft werden. Teilweise sind Eigenleistungen möglich, teilweise Spezialisten dafür notwendig.
Mögliche Eigenleistungen:
a) Alle Ventile (grundsätzlich nie ganz aufdrehen) probeweise sperren.
b) Kontrolle der Wasserauslaufhähne, ob diese tropfen.
c) Kontrolle des WC und des Spülkastens.
d) Sichtkontrolle von Aufputzinstallationen.
Das Grazer Trinkwasser weist einen Nitratgehalt von 6 bis 12 mg/l auf und liegt damit weit unter der ZHK (= zulässige Höchstkonzentration) von 50 mg/l.
Das Grazer Wasser wird ausschließlich aus Grundwasser gewonnen, es stammt zu:
a) 30 % aus dem Wasserwerk Andritz
b) 40 % aus dem Wasserwerk Friesach und zu
c) 30 % aus dem südlichen Hochschwabgebiet, wo es von der Zentral-Wasserversorgung-Hochschwab-Süd GmbH bezogen wird.
d) Das Wasserwerk Feldkirchen steht als Kapazitätsreserve für Störfälle zur Verfügung.
Beim Grazer Trinkwasser ist eine Enthärtung im allgemeinen nicht erforderlich (Ausnahme: spezielle Zwecke wie industrielles Brauch- und Kühlwasser). Um ein zu rasches Verkalken von Warmwasserboilern zu vermeiden, wird eine Begrenzung der Warmwassertemperatur auf 60° C empfohlen. Entscheidet sich der Kunde trotzdem für den Einbau einer Enthärtungsanlage, ist die optimale Lösung der Einsatz eines Wasserenthärters nach dem Ionenaustauschverfahren. Dieser wird vom Fachinstallateur gemäß den ÖVGW-Richtlinien (Österr. Verband für das Gas- und Wasserfach) eingebaut und auf die gewünschte Trinkwasserhärte eingestellt. Nur regelmäßig überprüfte Enthärtungsanlagen (Wartungsvertrag!) funktionieren richtig. Nach dem Wasserenthärter sollte eine Nachdosierung für Korrosionsverhinderung eingesetzt werden, da sonst Schäden (Rost/Korrosionen) in Wasserleitungen entstehen. Der schlimmste Fall ist der Wasserrohrbruch mit immensen Folgeschäden und Kosten. Enthärtungsgeräte auf physikalischer Basis (Magnetenthärter) funktionieren laut Tests von Konsumentenschutzorganisationen nicht zufriedenstellend.
Um die Qualität unseres Wassers beneiden uns viele Städte unserer Größenordnung. Wir können aufgrund der hohen Qualität unser Wasser ohne jede Aufbereitung, Desinfektion oder Behandlung, also vollkommen natürlich, an den Konsumenten abgeben. Dies erfordert große Anstrengung für den Gewässerschutz und laufende Kontrollen des Wassers, die im eigenen Labor und vom Hygieneinstitut der Universität Graz durchgeführt werden. Auch Sie sollten Ihren Beitrag zum Gewässerschutz leisten, z.B. durch möglichst geringen Einsatz von Haushaltschemikalien.
Die GRAZ AG verfügt über ein eigenes Wasserlabor, das die umfangreiche Eigenüberwachung durchführt, aber auch als Ansprechpartner für Wasseruntersuchungen jeglicher Art zur Verfügung steht.
T: +43 316 887-1071
F: +43 316 887-1078
E: h.schmoelzer@grazag.at
Der Wasserbedarf ist seit 1985 um etwa 25 % zurückgegangen, obwohl in diesem Zeitraum ca. 5.000 neue Hausanschlüsse in Graz hergestellt wurden. Wir bewegen uns derzeit bei einem Bedarf, wie er Mitte der Sechziger-Jahre zu verzeichnen war. Ursache für diese Entwicklung ist die konsequente Nutzung aller Sparpotentiale durch Gewerbe, öffentliche Einrichtungen und andere Wassergroßverbraucher, neue wassersparende Haushaltsgeräte und WC-Spüleinrichtungen und die Reduktion von Wasserverlusten im Rohrnetz.
Ganz einfach! Wenden Sie sich telefonisch, per Fax oder E-Mail an uns und vereinbaren Sie einen Termin mit unserem Kundenberater: Er wird gemeinsam mit Ihnen vor Ort die günstigste Lösung für Ihren Wasseranschluss festlegen. Dem Kostenanbot folgt die Vertragsunterfertigung und Vereinbarung des Durchführungszeitraumes. Ihr Installateur oder Sanitärplaner sollte von Anfang an mit eingebunden sein. Darüber hinaus stehen wir Ihnen natürlich auch für alle Fragen im Zusammenhang mit Wasser und der Wasserversorgung gerne zur Verfügung.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GRAZ AG WASSER stehen für Auskünfte, Fragen und Störungsbehebungen rund um die Uhr - 365 Tage im Jahr - unter der Telefonnummer T: +43 316 887-288 zur Verfügung.